intervenieren

10. Oktober bis 10. Dezember 2016 Künstlerische Einschaltungen im öffentlichen Interesse, ausgehend vom Text der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (1948), auf den Infoscreens in den öffentlichen Verkehrsmitteln der "Menschenrechtsstadt" Graz und auf der Video Wall am Jakominiplatz.

Ein Projekt von mur.at in Zusammenarbeit mit dem ETC Graz und dem Uni-ETC der Universität Graz, in Kooperation mit der Akademie Graz und mit Dank an das Forum Stadtpark für den Begegnungsraum für Künstler_innen und Menschenrechtsexpert_innen mit Blick auf den Platz der Menschenrechte.

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diskutieren

Donnerstag, 3. und Freitag 4. November 2016 Volksgartenpavillon, Volksgartenstraße 11, 8020 Graz.

In einer zweitägigen Veranstaltung werden die Beiträge der teilnehmenden österreichischen KünstlerInnen und der ProjektpartnerInnen aus dem südosteuropäischen Raum mit MenschenrechtsexpertInnen des ETC Graz/des Instituts für Völkerrecht der Universität Graz und der interessierten Öffentlichkeit diskutiert. Der thematische Fokus liegt auf internationalen/universellen und auf lokalen Fragestellungen.

Um Anmeldung unter info AT mrwn PUNKT at wird gebeten.

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Beiträge

Teilnehmende

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Andrea Ressi
*1970 in Graz, lebt in Wien

Kunst- und Architekturstudium an der TU Graz, Kunstakademie Antwerpen, UEL London und Universität f. angewandte Kunst Wien

Schwerpunkte ihrer künstlerischen Arbeiten sind Fragen der Transformation und Produktion von Räumen durch Prozesse der Globalisierung. Sie arbeitet in unterschiedlichen Medien wie Malerei, Raumarbeiten und Installationen im öffentlichen Raum. Ausstellungen u.a.: „As Rights Go By“, freiraum MQ Wien, 2016, “Time(less) Signs– Otto Neurath and Reflections in Austrian Contemporary Art“, Austrian Cultural Forum London, 2014, “The Territorial Complex“, ARTSLAB, Open Systems, Wien, 2013

http://www.toposcape.com/

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Barbara Schmiedl
geboren und aufgewachsen in der Stahlstadt Kapfenberg

Studentin in Graz

Rechtswissenschaft aufgegeben zugunsten der Germanistik

Von der Juristerei wieder eingeholt in der Arbeit mit Flüchtlingen

Nomadinnenleben immer der Arbeit nach, in Österreich, Polen, Kroatien, Bosnien

Mit Tochter und Arbeit endlich sesshaft geworden in Graz

Leitfossil des ETC Graz (Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie)

Menschenrechtsbildnerin für Menschen von 6 bis 99

http://etc-graz.at/

http://kennedeinerechte.at/

http://menschenrechtsschule.at/

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Bernadette Knauder
koordinierte Trainingsprogramme zur Friedenssicherung und war international als Trainerin und Konsulentin am Schnittpunkt Menschenrechte, Frieden und Entwicklung tätig, bevor sie 2016 an das UNI-ETC wechselte, wo sie sich nun verstärkt ihrem Interessenschwerpunkt, dem Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten, widmet. Bernadette hat in Wien, Venedig und Kopenhagen Politikwissenschaften, Publizistik und Human Rights studiert, ist ein großer Fan von Bob Dylan und hat Angst vor Schlangen.
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Bernhard Wetschko
verbrachte seine Jugendjahre im südlichsten Bundesland Österreichs. Nach dem Zivildienst entschied er sich für das Studium der Rechtswissenschaften in Graz und begann sich aktiv in Theorie und Praxis mit Menschenrechten zu beschäftigen. Seit 2015 arbeitet Bernhard als studentischer Mitarbeiter am Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen bzw. am Europäischen Trainingszentrum für Menschenrechte und Demokratie der Karl-Franzens Uni Graz (Uni ETC). Außerdem ist er für die Österreichische Liga für Menschenrechte im Einsatz.
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Birgit Kulterer
*1967 in Klagenfurt

Kunsthistorikerin, Kunstvermittlerin, Tortenbäckerin mit Professionalisierungsambitionen

hat sich von Anfang an für zeitgenössische Kunst und deren Rezeption interessiert, ein büro für kulturelle interaktion mitgegründet (seegang) und schließlich in der Kunst im öffentlichen Raum einen Arbeitsschwerpunkt gefunden: zuerst mit offsite graz. öffentliche kunst seit fünfundvierzig (Website und Buch), dann im Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark unter der Leitung von Werner Fenz. Gemeinsam mit Evelyn Kraus und Edith Risse wurden Projekte realisiert, die außerhalb schützender Kunsträume zu gesellschaftlich und politisch relevanten Themen Position bezogen, nachzulesen in einer vierbändigen Publikationsreihe (Springer/Ambra). Parallel dazu war sie ehrenamtlich als Fachbeirätin für Bildende Kunst, Design und Architektur der Stadt Graz tätig, um nach 2011 zur freien Projekt- und Textarbeit zurückzukehren (Offener Betrieb Graz, ANDRÄ KUNST). Aktuell arbeitet sie hauptberuflich im Kulturamt der Stadt Graz und betreut die städtische Kunstsammlung.

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Daily Rhythms Collective
ist eine Plattform für internationale, interdisziplinäre Künstlerinnen. Ziel des Kollektivs ist es, neuartige Formen der Koexistenz in gemeinsam genutzten Räumen zu untersuchen und unkonventionelle Schnittstellen zu schaffen, die eine starke und dauerhafte gesellschaftliche Inklusion fördern.

In den letzten Jahren hat das Kollektiv öffentliche Anerkennung für seine multidisziplinäre Arbeit im öffentlichen Raum erhalten, aber auch für Publikationen und Veranstaltungsserien wie The Weave Salon und das Café Samovar und darüber hinaus für seine Ausstellungen wie z.B. Sublim im esc medien kunst labor, Chain Reaction im Rahmen von eisenerZ*ART (Interventionen im öffentlichen Raum) und die partizipative Arbeit am Haus der offenen Tore im steirischen herbst 2016.

Künstlerinnen:

Marie Aimetti (Eingeladene Künstlerin)

Daniela Brasil

Nayarí Castillo

Sara González Novi

Kate Howlett-Johnes

Maryam Mohammadi

Bernadette Moser (Eingeladene Künstlerin)

Tuuli-Súnden Uusimäki

Inka Ylikotila

http://dailyrhythmscollective.com

http://www.eisenerz-art.at/?events=chain-reaction-daily-rhythms-collective

http://esc.mur.at/de/projekt/sublim

http://rotor.mur.at/con_offene_tore_ger.htm

http://www.steirischerherbst.at/deutsch/Programm/Haus-der-offenen-Tore

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Edith Risse
*in Feldbach, lebt und arbeitet in Graz.

Kunsthistorikerin, Kulturmanagerin und freie Kuratorin; 2008 - 2013 Mitarbeiterin am Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark; 2013 – 2015 Projektleiterin bei InterACT (Theatrale Dialogforen Zusammen sind wir viele); Organisatorin und Kuratorin von Kunst- und Kulturprojekten in der Steiermark und in Kärnten sowie in Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Ungarn und Marokko.

Seit 2010 Vorsitzende der Fachgruppe Kunst & Kultur des BSA Steiermark; seit 2013 Mitglied des Kulturkuratoriums des Landes Steiermark.

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Gregor Fischer
*am 19. Mai 1991 in Villach.

Nach dem Besuch des BRG Spittal/Drau und zwei Jahren als Schulsprecher desselben leistete er seinen Zivildienst als Rettungssanitäter beim Roten Kreuz Kärnten. Es folgte ein Studium der Rechtswissenschaften mit Fokus auf Völkerrecht und Menschenrechte in Graz, das er 2016 abschloss. Im selben Jahr gewann er mit dem Projekt Helden der Armut den Kurzfilmpreis des Menschenrechtsfilmfestivals FRAGMENTS. Er ist nun Projektassistent am UNI-ETC Graz.

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Jogi Hofmüller
*1964 in Graz

http://thesix.mur.at/

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Lisa Heschl
hat vor kurzem ihre Dissertation zum Thema der extraterritorialen Verantwortlichkeit der EU und ihrer Mitgliedstaaten für die Rechte von Flüchtlingen hinter den EU-Außengrenzen fertig gestellt und ist nun am UNI-ETC für die Bereiche Migration, Flucht und Asyl zuständig. Neben diesen Themen widmet sie sich insbesondere der Menschenrechtsbildung und dem allgemeinen Menschenrechtsschutz.

Lisa hat Rechtswissenschaften an der Uni Graz studiert sowie einen Master in Human Rights and Democratisation in Venedig und Helsinki abgeschlossen.

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Mario Tomić
sieht Sprache als große Spielwiese. Und auf dieser tobt er sich aus.

Er lebt und arbeitet in Graz als Slam Poet, Spoken Word Artist, Poetry Slam Veranstalter und Moderator. Er hält Workshops und Vorträge an Schulen und Universitäten.

Poetry Slam Landesmeister Steiermark und Kärnten 2012 und 2014, Österreichischer Vize-Meister 2012, Obmann des Vereins PLuS – Performte Literatur und Slam, Mitbegründer der 1sten Grazer Lesebühne: Gewalt ist keine Lesung.

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Max Höfler
lebt als Autor, Künstler, eigener Herr sowie Literaturbeauftragter des Forums Stadtpark in Graz.

Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte incl. Dissertation.

Max Höfler verfasst experimentelle Prosatexte.

Er ist Gründer des Netzkunstprojekts Eigenheimgalerie GG44 und Mitbegründer der Künstlergruppe R.A.P1.2.

Preisungen:

Peter-Rosegger-Preis, Theodor-Körner-Preis, Literaturstipendium der Stadt Graz und Land Steiermark, etc

Zuletzt: wies is is – ein mondo cane machwerk Ritter Verlag, 2014

http://max.hoefler.mur.at

http://eigenheimgalerie.mur.at/

https://www.youtube.com/user/EigenheimgalerieGG44

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Miriam Raggam-Alji
(Marokko/Österreich)

studierte Konzeptkunst und Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Wien sowie an der Kunsthochschule Weißensee Berlin.

Sie arbeitet als Regisseurin und Künstlerin vorwiegend mit Film, Video, Installationen, Animation und Performance. Ihre aktivistischen und künstlerischen Arbeiten setzten sich mit politischen und sozialen Räumen kritisch auseinander und behandeln Themen wie Kontinuität von Sexismus, Rassismus und Antisemitismus.

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Petra Sterry
*1967 in Graz

Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien

beschäftigt sich in ihren Zeichnungen, Fotos und Installationen mit existenziellen Fragen und den Grundbedingungen des Menschseins. Die Idee des Nichts steht lange Zeit im Zentrum ihres interdisziplinären künstlerischen Interesses (Nadaistics), 2015 beginnt sie mit Elastic Punch ein Kunst-Forschungsprojekt über Emotionen.

Auszeichnungen und Stipendien: u.a. Kunstraum Steiermark Stipendium (201718), Auslandsstipendien der Stadt Graz (2013) und des Landes Steiermark (2010), Staatsstipendium für bildende Kunst (2005), Arbeitsstipendium des Bundeskanzleramtes (Literatur, 2004), Kunstförderungspreis der Stadt Graz (2001).

http://www.petrasterry.net/

http://www.nadaistics.com/

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Pia Niederdorfer
hat Rechtswissenschaften an der Universität Graz studiert und dabei ein Auslandssemester an der Universidad de Sevilla verbracht. Anschließend absolvierte sie die Gerichtspraxis und arbeitete von 2013 bis 2016 am Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen und am Europäischen Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie der Universität Graz. Ihr Interessensschwerpunkt liegt im Bereich Menschenrechte und Entwicklung.
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Wolfgang Temmel
*1953

studierte Malerei in Graz, hielt sich längere Zeit in New York und London auf und lebt heute in Wies.

Er arbeitet mit unterschiedlichen Medien und Kunstformen, wie Malerei, Zeichnung, Fotografie, Installation, Video, Sound und Musik.

http://www.temmel.org/

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zweintopf
wurde als Künstlerduo im Jahr 2006 von Eva Pichler (*1981) und Gerhard Pichler (*1980) gegründet und agiert sowohl in klassischen Ausstellungszusammenhängen wie auch im öffentlichen Raum: in Form von Installationen, Objekten und Videos oder unangemeldeten Interventionen. Dabei sind es besonders alltägliche Phänomene und Materialien aus der Massenproduktion, die die Grundlage der künstlerischen Beschäftigung, der Umarbeitung und Umdeutung bilden, die zweintopf mit seinen Arbeiten vornimmt.

http://www.zweintopf.net

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zweite liga für kunst und kultur
arbeitet seit 2007 von graz aus an theaterstücken, performance- oder installativen formaten, die den alltag verändern und die realität unmöglich machen. wir sind ein kollektiv das gegenwärtig aus vera hagemann, klaus meßner, christina lederhaas, barbara kramer und johannes schrettle besteht.

http://zweiteliga.weblog.mur.at

Kontakt

Feedback und Anmerkungen nehmen wir gerne per E-Mail entgegen.